Militärische + Wirtschaftsnachrichten September 2016

Die haben es diesmal wirklich in sich.

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Die Renten sind nicht mehr sicher

Die EZB-Politik der Negativzinsen gefährdet die Altersvorsorge in Deutschland. Um ein ohnehin schon schwaches System zu stabilisieren, müssten die Deutschen sparen – also Vorsorge für das Alter bilden. Auch die staatlichen und betrieblichen Systeme geraten wegen der Negativzinsen massiv unter Druck. Doch die EZB straft die Sparer ab – und gefährdet so die Renten und den Wohlstand der privaten Haushalte.

Das neue Paket der EZB ist in den Märkten insgesamt freundlich aufgenommen worden. Denn schon vorher waren die Aktienmärkte in Erwartung eines solchen Maßnahmen-Pakets angestiegen. Weniger freundlich ist der Tonfall in der Publizistik, vor allem in Deutschland. Dies ist berechtigt, wenn auch teilweise falsche Gründe angeführt werden. Der wichtigste Grund zur Ablehnung aus deutscher Sicht ist die zusätzliche Gefährdung des gesamten Systems der Altersvorsorge.

ie Altersvorsorge in Deutschland ist ähnlich wie in den anderen Kernländern der Eurozone ausgestaltet, also etwa wie in Frankreich oder in den Niederlanden. Sie unterscheidet sich deutlich sowohl von den Peripherieländern als auch von den angelsächsischen Ländern…..zum Artikel

Banken-Kollaps in Italien

Droht das europäische Finanzsystem ins Chaos zu stürzen?

Das italienische Bankensystem ist ein “schiefer Turm“, der wahrlich praktisch jeden Moment kollabieren könnte. Und während Italiens Banken anfangen, wie die Dominos zu fallen, wird dies eine Finanzmarkt-Panik in ganz Europa auslösen, wie wir sie noch niemals zuvor erlebt haben.

Ich hatte bereits im Januar über die Probleme in Italien geschrieben, aber seitdem ist die Krise eskaliert. Aktuell sind italienische Bankenaktien um satte 28 Prozent seit Anfang 2016 gefallen und wenn man sich einige der größten italienischen Banken anschaut, dann werden die Zahlen sogar noch beängstigender.

Am Montag sind Aktien von Monte dei Paschi um 4,7 Prozent gefallen und seit Jahresbeginn nun um 56 Prozent abgestürzt. Aktien von Carige fielen um 8 Prozent und sind seit Jahresbeginn um 58 Prozent gefallen. So sieht eine Finanzkrise aus und genau, wie wir es auch in Süd-Amerika beobachten können, scheinen sich die Probleme in Italien signifikant zu beschleunigen.

Warum ist Italien aber so wichtig?

Nun, wir haben alle gesehen, wie schwierig es für den Rest Europas war, einen Plan für die Rettung Griechenlands auf die Beine zu stellen. Aber Griechenland ist relativ klein – es ist nur die 44st-größte Volkswirtschaft der Welt. Die italienische Volkswirtschaft ist erheblich größer. Italien hat die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt und die Staatsschuldenquote steht aktuell bei etwa 132 Prozent.

Europa hat weder die Ressourcen oder die Fähigkeit, eine vollständige Kernschmelze des italienischen Finanzsystems zu handhaben…..zum Artikel

Crash Gefahr 2

Historisches Tief: Baltic Dry Index fällt auf 394 – Globaler Handel kommt zum Stillstand

Von Michael Snyder

Zum ersten Mal überhaupt ist der Baltic Dry Index (BDI) unter 400 Punkte gefallen. Während ich diesen Beitrag schreibe, steht er bei394. Um ehrlich zu sein, ich hätte mir nicht vorstellen können, dass er so tief fallen könnte. Anfang August stand der BDI bei 1.222 Punkten und seitdem ist er kontinuierlich gefallen.

Natürlich ist der Baltic Dry Index auch vor dem großen Aktienmarkt-Crash 2008 gefallen, aber jetzt steht er bereits niedriger als während der gesamten Krise seinerzeit. Dies ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass der globale Handel zum Stillstand gekommen ist und dass 2016 ein »verheerendes Jahr« für die Weltwirtschaft wird…..zum Artikel

Crash Gefahr?

Die Royal Bank of Scotland warnt vor historischem Crash an den Finanzmärkten. Rat an Kunden: „Verkaufen Sie alles!“ Es drohte eine verheerende globale Deflationskrise. Börsen stehen vor harter Korrektur, Öl 16, 10jährige Bundesanleihen 0 Prozent.

Die Experten der Royal Bank of Scotland (RBS) sehen schwarz und raten ihren Kunden: „Verkaufen Sie alles!“. Das, was jetzt kommt, wird schlimmer als alles, was wir bisher erlebt haben an den Finanzmärkten.

Schottlands größte Bank hat so einen Crash-Alarm schon mal ausgelöst und lag damit gar nicht falsch: Mitte 2008 warnte die RBS vor einer der schlimmsten Börsenkrisen der letzten hundert Jahre, welche einen ähnlichen Verlauf nehmen könne wie der Crash von 1929. (MMNews 18.6.2008)

Zu diesem Zeitpunkt träumten viele noch von neuen Rekordständen an den Börsen.  Doch was dann kam, wurde als die „große Finanzkrise von 2008 / 2009“ bekannt. Das Geldsystem stand im November 2008 nachweislich vor dem totalen Kollaps…..zum Artikel

Krieg um jeden Preis

Ein schöner Rundumschlag über die aktuelle Weltlage und das was uns erwarten könnte.

Ich stimme nicht mit allem überein was Christoph Hörstel vertritt, aber es lohnt sich, dieses Video einmal anzusehen.

Chaos vorbestimmt, gesteuert und gewollt?

Das große Finale der Verschwörer

von Michael Morris

Europa ist ein Scherbenhaufen. EU-Politiker und Medienvertreter wirkten in den letzten Wochen von der völlig vorhersehbaren Entwicklung in der bereits viel zu lange andauernden griechischen Tragödie komplett überrascht und überfordert. Sie wirkten planlos, widersprachen sich gegenseitig und droschen leere Phrasen. Sie verloren die Nerven ebenso wie den Blick für die Realität.

Sie sind gegenüber der demokratisch gewählten und vom Volk durch das Referendum erneut gestärkten griechischen Regierung mehrfach ausfällig geworden. Sie demütigten Alexis Tsipras und das griechische Volk mit immer neuen Forderungen und hielten sich an keine einzige ihrer eigenen Regeln.

Die Aussagen vieler EU-Politiker offenbaren, dass diese den Kern der Euro-Krise noch immer nicht verstanden haben und nur um sich selbst kreisen. Sie folgen stur den Anweisungen eines Regisseurs, der sich hinter den Kulissen versteckt und diese griechische Tragödie zu ihrem unausweichlichen Ende führt: zum Tod des tragischen Helden, der stellvertretend das griechische Volk darstellt.

Der Chor hat das letzte Lied angestimmt, bald wird es noch einmal richtig laut. Dann folgt die große Sterbeszene, die auch das Publikum mit einschließen wird. In jeder griechischen Tragödie gerät der Hauptdarsteller in eine ausweglose Lage. Alles, was er tut, ist falsch und macht seine Situation nur noch schlimmer.

Das Schicksal und die Götter ermöglichen ihm kein Entkommen. Die Katastrophe ist unausweichlich. In der Tragödie tragen die Schauspieler Masken, in der Politik auch. Sie stehen immer dem Chor gegenüber, der das Publikum, die Masse, das Gewissen repräsentiert.

Wir, die europäischen Völker, sind der Chor und wir wissen, wohin sich diese Euro-Tragödie entwickeln wird. Wir wissen, dass sie nur noch im Chaos enden kann, aber wir alle spielen unsere Rollen weiter bis zum bitteren Ende, weil wir es nicht wahrhaben…..

Quelle: Kopp Verlag

Seit 11. Juli für mich :)

Seit Samstag den 11. Juli arbeitet jeder in Deutschland nun endlich für sich selbst. Bisher ging alles ausnahmslos als Steuern an den Staat.

Der Bund für Steuerzahler (BdSt) berechnet jedes Jahr bis wann wir für den Staat arbeiten und ab wann für uns. 2015 waren es an Steuern und Abgaben insgesamt:

52,6 %

Andere Länder:

  • Schweiz ab 1. April – 24,8 %
  • USA ab 24. April – 32,2%
  • England ab 31. Mai – 41,9 %
  • Griechenland ab 15. Juni – 45,5 %

Ein Staat könnte mit einer Besteuerung von maximal 10% alle seine Kernaufgaben problemlos erfüllen.

Kernaufgaben:

  • Sicherung der Grenzen nach außen durch Militär
  • Sicherung der Wirtschaft durch Zölle
  • Sicherung und Schutz der Bewohner durch Polizei
  • Kindergärten
  • Schulen
  • Universitäten
  • Freibäder
  • Kulturelle Einrichtungen
  • Straßenbau
  • Sozialhilfe

Wenn man bedenkt, es wären keine Studiengebühren für Unis nötig, alle Schulen wären baulich in einwandfreiem Zustand, Firmen müßten nicht ins Ausland abwandern wegen der zu hohen Steuern und Sozialabgaben und es gäbe in der Folge genügend Arbeitsplätze.

Aber dann müßten natürlich sämtliche Subventionen für Superreiche, Reiche, Konzerne und Banken (in Form von Steuerbefreiung), Großgrundbesitzer und deren Agrarbetriebe, Massentierhaltungsanstalten, Solarenergie, Windkraft etc. wegfallen. Außerdem müßten die völlig überzogenen Politikergehälter und Renten drastisch reduziert werden. Uns ginge es richtig gut.

Daß es uns gut geht, ist eine sogenannte Holschuld und keine Bringschuld. D.h. die gegenwärtige Politik wird uns das nicht geben, auf keinen Fall, da sie nicht zum Wohle des Volkes agiert, sondern zu Ihrem eigenen Wohl.

Wir sollten und müssen uns das bessere Leben schon selbst holen.

Auf gehts