Triclosan – hört sich nicht gut an

Triclosan: Kinderärzte fordern Verbot in Alltagsprodukten
Desinfektionsmittel kann Umwelt- und Gesundheitsschäden nach sich ziehen

Schädlicher Helfer: Das Desinfektionsmittel Triclosan gerät immer mehr ins Zwielicht. Jetzt haben auch Kinderärzte und Allergologen ein Verbot dieser Chemikalie in Seifen, Kosmetika und anderen Alltagsprodukten gefordert. Der Grund: Das antibakterielle Mittel kann die Leber schädigen, die Fruchtbarkeit senken, Resistenzen fördern und in der Umwelt zu Dioxin umgewandelt werden. Ein Verbot in alltäglichen Bedarfsprodukten sei daher überfällig, so die Mediziner.

Das Desinfektionsmittel Triclosan wird in der Medizin schon seit mehr als 40 Jahren gegen Keime eingesetzt, es findet sich aber inzwischen immer häufiger auch Alltagsprodukten. So soll Triclosan beispielsweise in Zahnpasta, Deodorants, Haushaltsreiniger oder Waschmittel sowie in Textilien und Schuhen das Wachstum von Bakterien bremsen. In einigen Salben gegen Neurodermitis ist das Desinfektionsmittel ebenfalls enthalten. Allein in der EU wurden im Jahr 2005 rund 350 Tonnen der antibakteriellen Chemikalie verbraucht.

Leberschäden, Unfruchtbarkeit und Resistenzen
Doch die vermeintlich nützliche Chemikalie erweist sich inzwischen immer mehr als gesundheitlich bedenklich. Studien haben gezeigt, dass Triclosan bei Mäusen Leberschäden und Krebs auslösen kann. 2015 ergaben Untersuchungen kanadischer Forscher zudem eine verringerte Fruchtbarkeit bei Frauen, die erhöhte Triclosanwerte im Urin aufwiesen, wie Thomas Lob-Corzilius vom Kinderhospital Osnabrück berichtet…..zum Artikel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s