Klimaschutz mal ganz anders

Von Marianne Koch, Malsch-Völkersbach

Malsch will jetzt ein Klimaschutz-Konzept erarbeiten. Das finde ich gut. Zwar werden es die Menschen in Rio de Janeiro, Stockholm oder Schanghai nicht merken. Oder wenn sie doch was merken, werden sie nicht gleich an die Malscher denken. Aber darauf kommt es ja auch nicht an. Das gute Werk ist noch besser, wenn es nicht aus Eigennutz getan wird! Ich will ja nicht für mein gutes Gewissen noch obendrauf bezahlt werden – so wie die Bürgerwindrädler und die Sonnenströmler –, sondern nur die Welt vor dem Klimatod retten.

Dafür nehme ich auch Opfer in Kauf, denn meine persönliche Lebensqualität leidet spürbar unter meinem Engagement. Das liegt daran, dass ich am Ursprung des Übels ansetze und keine Umwege gehe. „Anthropogenes“, also menschengemachtes CO2 heißt dieses Übel. Und weil ich sowieso schon Bus fahre und früh zu Bett gehe, um das Tageslicht zu nutzen, ist der entscheidende Schritt zur Vermeidung von anthropogenen Zeozwo für mich die Atmung: Ich halte die Luft an, so oft und so lange es geht. Wenn alle das täten, wären wir schon viel weiter. Dann müssten wir im Sommer nicht so schwitzen und die Inseln in der Südsee müssten auch nicht untergehen.

Aber es ist natürlich anstrengend. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man wissen muss, worauf man sich da einlässt. Die ersten 25% waren ja noch leicht. Versuchen Sie’s mal: Eine halbe Minute die Luft anhalten, danach eineinhalb Minuten normal atmen, und wieder von vorne und immer so weiter: Schon haben Sie 25% CO2 eingespart. Beim Ökostrom haben…..zum Artikel

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